Instrumentelle Funktionsanalyse zum Auffinden beschwerdeauslösender Faktoren an den Kiefermodellen
An die Untersuchung schließt sich die Analyse Ihrer Kiefermodelle an. Die Modelle werden in einem Kausimulator, der Ihre Situation wiedergibt, untersucht. Die beiden Kiefer und die Zahnkontakte können so "nach außen" verlagert werden.
Folgende Schritte sind zur instrumentellen Funktionsanalyse nötig:
- Abdrücke von Ober- und Unterkiefer
- Herstellung formgetreuer, detailgenauer Gipsmodelle der Kiefer im Zahnlabor
- Vollkommen schmerzfreie Vermessung der Kiefergelenke: Die Gelenkposition und die Bewegungsbahnen der Unterkiefer werden mit einem speziellen Aufzeichnungsgerät (Gesichtsbogen bzw. Axiograph) bestimmt
- Übertragung der Messwerte und Kiefermodelle in einen Kausimulator (Artikulator)
- Analyse der Kieferlage und der Zahnbeziehungen zueinander
- Genaues Nachvollziehen der Kaubewegungen im Simulationssystem
- Veränderung oder Einschleifen von Fehlbeziehungen am Gipsmodell
Ist die optimale Kiefer- und Zahnbeziehung am Modell gefunden, können wir diese in die Therapie einfließen lassen und letztlich in Ihr Kausystem übertragen.
Der Zeitaufwand für die Praxis und Laborarbeit beträgt ca. 1,5 bis 2 Stunden.